Sachwerte zeichnen sich dadurch aus, dass sie greifbar sind und einen Substanzwert besitzen. Zu ihrenVorteilen zählt, dass es sich um von Geldwertschwankungen unabhängige Güter handelt. Rechtlich können Sachgüter Eigentum oder Eigentumsanteile sein. Sie bieten einen Inflationsschutz, sind aber nicht gegen Wertschwankungen gefeit, die auch durch Spekulationen ausgelöst werden können. Ein Beispiel dafür sind allein aufgrund schlechter Erwartungen ausgelöste fallende Aktienkurse (selbsterfüllende Prophezeiungen). Mit Sachwerten können sowohl Erträge (z. B. Dividenden) als auch Wertsteigerungen oder Wertverluste verbunden sein. 

Zur Gruppe der Sachwerte zählen unter anderem

  • Gold (Barren,Münzen,Zertifikate) und andere Edelmetalle
  • Aktien
  • Immobilien (aktuelle Angebote,hier klicken)
  • Schiffs- oder Flugzeugbeteiligungen
  • Immobilien-, Aktien- und Investmentfonds
  • Rohstoffe und Agrargüter
  • Schmuck, Kunstgegenstände und Oldtimer


Der Vorteil der Sachwerte liegt darin, dass sie inflationssicher sind, denn anders als den Geldwerten stehen ihnen reale Wirtschaftsgüter gegenüber. Mehr noch: Steigt die Inflation, ziehen beispielsweise die Aktienkurse oft unverhältnismäßig stark an. 

Doch auch Sachgüter unterliegen Marktschwankungen und konjunkturellen Einflüssen. Unterschieden werden muss zwischen homogenen Sachwerten wie Edelmetallen und heterogenen Sachwerten wie beispielsweise Immobilien, die eine umfassende Bewertung notwendig machen. Eine breite Risikostreuung (Diversifikation) kann durch Anteile an einem Immobilienfonds oder Investmentfonds erreicht werden. Mit Ausnahme der geschlossenen Immobilienfonds zeichnen sich diese Gesellschaften dadurch aus, dass sie bei der Geldanlage eine Risikomischung vornehmen.

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